Kurzurlaub ganz in der Nähe
Warum weit wegfahren, wenn es tichtby, auf Deutsch ganz in der Nähe, noch so viel zu entdecken gibt? Für Vater Mark und seine Tochter Vita aus Bolsward beginnt das Abenteuer keine acht Kilometer von ihrer Haustür entfernt. Taschen packen, Tür zu und los geht es. Keine lange Reise und kein straffer Zeitplan, sondern eine Entdeckungstour durch die eigene Umgebung. Und die fühlt sich überraschend stark nach einem echten Urlaub an.
Das Abenteuer liegt gleich um die Ecke
Nach einer festen Umarmung von Mama Nellie und Vitas kleinem Bruder Dré, die zu Hause bleiben, fahren die beiden am frühen Nachmittag winkend und hupend aus der Straße. Es ist Zeit für einen Ausflug zu zweit.
Nach einer kurzen Fahrt parken Mark und Vita auf dem Gelände des Campingplatzes Mounewetter. Viele kennen Witmarsum wegen des Freibads. Direkt daneben liegt jedoch auch dieser Familiencampingplatz. Eigentümerin Beanka heißt die beiden willkommen und zeigt ihnen den Weg zu ihrem Lodgezelt Skries.
Drinnen steht bereits alles bereit: ein gemütlicher Sitzplatz, ein Spiel im Schrank und alles, was sie für ein paar Tage brauchen. Draußen ist das Lachen anderer Campinggäste zu hören und auf der Wiese neben dem Zelt spielen Kinder im Sandkasten. Es dauert nicht lange, bis Mark und Vita sich wie zu Hause fühlen.
Ehrgeizig bis zum letzten Federball
Während Vita ihren Rucksack abstellt, holt Mark sich ein kaltes Getränk. Das Spiel aus dem Schrank landet auf dem Tisch. Was als ruhige Spielrunde beginnt, entwickelt sich schnell zu einem ehrgeizigen Wettkampf.
„Papa, du darfst ruhig auch einmal verlieren“, sagt Vita grinsend. Mark lacht und spielt unbeirrt weiter. Sobald der Gewinner feststeht, folgt direkt die nächste Herausforderung. Die Badmintonschläger werden hervorgeholt und kurz darauf fliegen die Federbälle über die Wiese.
Wasserspaß und Abkühlung
Nach einigen ehrgeizigen Ballwechseln ist es Zeit für eine Abkühlung. Die Sonne scheint und die Temperatur steigt auf 24 Grad. Vom Campingplatz aus erreichen Sie in wenigen Schritten das Schwimmbad Mounewetter. Campinggäste dürfen das Bad kostenlos nutzen. Mit Rutschen, Sprungbrettern und Spielgeräten gibt es hier für jeden etwas zu erleben.
Vita läuft sofort zum Sprungbrett. „Papa, mach mal eine Arschbombe!“, ruft sie begeistert. Mark muss darüber nicht lange nachdenken. Seiner Meinung nach gehört das schließlich zu seinen größten Talenten. Kurz darauf spritzt das Wasser in alle Richtungen und vom Beckenrand ist lautes Lachen zu hören.
Zeit für etwas Leckeres
Schwimmen macht hungrig. Im Restaurant Nice Flavour auf dem Campingplatz bestellen sie Pommes frites, etwas zu trinken und natürlich ein großes Softeis. In der Hauptsaison können Sie freitags und samstags am Buffet essen. Unter der Woche und in der Nebensaison serviert das Restaurant Gerichte von der Karte, Pizza und typische Imbissgerichte.
Es fühlt sich an, als wären die beiden viel weiter von zu Hause entfernt als nur ein paar Kilometer. „Wir sind wirklich einmal ganz raus“, sagt Mark, während Vita mit ihrem schmelzenden Eis beschäftigt ist.
Jackpot
Als das Eis aufgegessen ist, widmen sie sich ihrer Lieblingsbeschäftigung: dem Angeln. Der Campingplatz eignet sich dafür besonders gut, denn er liegt direkt an der Elfstädtetour.
Mit den Angelruten unter dem Arm gehen sie zur Brücke und versuchen es zunächst dort. „Papa, das wird schwierig“, stellt Vita schnell fest. Vom Steg aus klappt es deutlich besser.
Keine Viertelstunde später haben sie bereits zwei kleine Fische gefangen. Und wie so oft fängt Vita den größten. „Schau mal, Jackpot!“
Müde und zufrieden
Nach einem Tag voller Spiele, Schwimmen und Angeln ziehen sie sich in ihr Lodgezelt zurück. Sie sprechen noch eine Weile über alles, was sie erlebt haben. Während es auf dem Campingplatz immer ruhiger wird, fallen sie müde und zufrieden ins Bett.
Erst frühstücken und dann los
Am nächsten Morgen wachen sie auf und hören die Vögel zwitschern. Mark hat das Frühstück im Supermarkt um die Ecke geholt: frische Brötchen, Obst und Saft. Vita erklärt sofort, dass dies schon jetzt der Höhepunkt des Tages ist.
Nach dem Frühstück packen sie ihre Sachen und verabschieden sich vom Campingplatz.
Zurück in Bolsward wartet bereits das nächste Abenteuer. In der VVV Touristinformation im Museum De Tiid holen sie eine Kinderschatzsuche von VVV Waterland van Friesland ab.
Schatzsuche durch die eigene Stadt
Mit einer Routenkarte in der Hand ziehen sie durch die Straßen, durch die sie sonst jeden Tag gehen. Trotzdem gibt es noch viel zu entdecken.
Unterwegs lösen sie Rätsel, beantworten Fragen und stoßen auf Geschichten und Details, die ihnen bisher nie aufgefallen sind. „Das erzähle ich nachher Mama!“, ruft Vita begeistert.
Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen sie das Ziel. Mit dem richtigen Schatzcode darf Vita einen Edelstein aus der Schatztruhe auswählen und erhält eine Urkunde. Stolz betrachtet sie ihren Preis. Damit endet ihr kleines Abenteuer.
Kleine Abenteuer und große Erinnerungen
Mit einer Urkunde in der Hand, einem Edelstein in der Tasche und vielen neuen Erinnerungen im Kopf fahren Vater und Tochter wieder nach Hause.
Manchmal liegt das Abenteuer näher, als man denkt. Es steckt in einem Sprung ins kühle Wasser, einer ehrgeizigen Runde Badminton, einem gefangenen Fisch oder einer Schatzsuche durch die eigene Stadt.
Dieser Kurzurlaub ganz in der Nähe war ein aventoer, auf Deutsch ein Abenteuer, das sie nicht so schnell vergessen werden.
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