IJsselmeerküste

Willkommen am Strand von Waterland. Die friesische IJsselmeerküste erstreckt sich von Makkum im Norden bis nach Lemmer im Süden. Hier findet man nicht nur Strände zum Sonnenbaden und Drachen steigen lassen, sondern auch alte Hansestädte, Wassersportdörfer, Beachclubs für Lebensgenießer und nicht zuletzt eine einzigartige Natur. Spektakuläre Abschnitte sind z. B. die drei Kliffs und Naturgebiete wie die Bucht von Molkwar und die Warkumerwaard, wo auch Vogel-Fans auf ihre Kosten kommen. Aktivurlaub gefällig? Dann auf zu einem der 7 Kitesurfing-Hotspots. Oder zu einem Boartersplak, einem Spielplatz für Leute, die es gerne sportlich mögen.

kitesurfing

Kitesurfen ist eine Kombination aus Drachen steigen lassen und Windsurfing. Möchten Sie es auch lernen? Der Südwesten von Friesland ist geradezu ideal dafür, weil hier das Wasser vielerorts nicht tief ist. Mit nicht weniger als sieben Kitesurfing-Hotspots in Lemmer, Mirns, Stavoren, Hindeloopen, Workum und Makkum ist Waterland van Friesland eine erste Adresse. Außerdem herrschen hier oft bessere Windverhältnisse zum Kitesurfen als in den übrigen Landesteilen. Kiting ist als Sport ganz schön anstrengend, aber auch die Beobachter am Strand kommen auf ihre Kosten. Die in der Luft munter umherspringenden farbigen Drachen sind ein fantastischer Anblick.

Kitesurfing lernen

badestrände

'De Holle Poarte' ist ein beliebter Tages- und Familienstrand. Mit Spielgeräten, Volleyballnetz und kinderfreundlich-untiefem Wasser. Das verheißt unbeschwerte Wasserfreuden für die Allerkleinsten. Nach ein paar Stunden am Strand kann man direkt dahinter auf dem Boulevard einen Geschäftebummel machen oder einen Imbiss zu sich nehmen.

Mehr Badestrände

Die Bucht von Molkwar

In der Bucht von Molkwar, einem vom Landschaftsschutzverband It Fryske Gea verwalteten Naturgebiet, weht immer eine steife Brise. An der Vogelbeobachtungshütte De Swan in Höhe des kleinen Dorfes Molkwerum kann man genau sehen, was der Wind mit der Landschaft anstellt. Weht ein Westwind? Dann sind die Wasserstände hoch: Die Sandbänke überfluten, die Inseln werden kleiner und für die Vögel wird der Raum knapp. Kormorane, Möwen und Flussseeschwalben machen sich gegenseitig die Plätze streitig. Sobald sich der Wind nach Osten dreht, sinkt der Pegel und die Schlick- und Sandbänke ragen wieder aus dem Wasser hervor. Dann haben die Vögel wieder Platz genug. Um den April herum übernachten in der Bucht von Molkwar manchmal bis zu 15.000 Kampfläufer.