IJlst war die vierte Stadt in Friesland, nach Stavoren, Hindeloopen und Harlingen, die 1268 das Stadtrecht erhielt. Dies kann man an den vielen unterschiedlichen, prächtigen historischen Gebäuden sehen. Die VVV-Stadtwanderung nimmt Sie nicht nur mit entlang der schönen Gebäude, sondern auch zur Holzsägemühle “de Rat”. Diese imposante Holzsägemühle steht direkt neben dem neuen Holzmuseum. Für Wassersportler ist “IJlst ein perfekter Übernachtungsort. Vor allem Motorboote legen gern an der Kaikante und im neuen Yachthafen an, der sich hinter dem Zentrum dieser pittoresken Stadt befindet. Das Zentrum hat eine langgestreckte Form und markante Linden entlang der “Galamagracht” und der “Eegracht. Diese alten Linden dienen vor allem als Sonnenschutz. Die Gastronomie bietet Ihnen viele Möglichkeiten mit geselligen Terrassen und ausgezeichneten Restaurants.

 

Events und Aktivitäten

An den Schildern der “Geeuw, der Jahrhunderte alten Fahrverbindung zwischen “IJlst” und Sneek, steht die einzigartige Holzsägemühle "de Rat", die noch in Betrieb ist. Die Stämme werden gewässert, man hört das Geräusch der sich drehenden Flügel, das Gestampfe der sich hebenden und senkenden Sägeblätter und riecht das frisch gesägte Holz. Hier erleben Sie das traditionelle Holzsägehandwerk, wie es seit 3 Jahrhunderten in der Mühle "de Rat" täglich ausgeübt wird. Ein Besuch dieser besonderen Mühle ist ein absolutes Muss!

Am ersten Sonnabend im Juni findet jährlich eine
Overtuinenfair” statt. (“Overtuinen” sind Gärten auf der der Straße gegenüberliegenden Seite.)  In den unterschiedlichen “overtuinen” stehen 50 Stände mit diversem Sortiment. Dies variiert von Kuriositäten, Brokante, Antiquitäten und Heiligenstatuen bis hin zu Blumen, Pflanzen und Kleidung. Darüber hinaus gibt es Köstlichkeiten, Wohnaccessoires und Gartenmöbel. Dem Kunsthandwerk und dem Handwerk wird Aufmerksamkeit gewidmet.

Wissenswertes

Einige aus dem 17. u. 18. Jahrhundert stammende Giebel der Kapitäns- und Kaufmannshäuser zeugen noch von einer entfernten Vergangenheit. Vor allem der Schiffbau und der Holzhandel waren stark vertreten. Wie groß die eigene Schifffahrt in “IJlst” im 17. und 18. Jahrhundert war, lässt sich schwer feststellen. Es ist bekannt, dass diese das europäische Küstengebiet des Atlantiks, der Nordsee und der Ostsee befuhr. Bis 1800 war der “IJlster Schiffstyp "Kogge" der Frachtfahrer der Niederlande. Nach der französischen Zeit, um 1825, verschwand dieser Schiffstyp. Er ist aber im Stadtwappen erhalten geblieben und lässt sich auch in der Flagge der Stadt “IJlst” wiederfinden.

Die St
adt verdankt Ihren Namen dem Flüsschen, das früher durch ”IJlst” floss, der alten “Ee”. Von der “Ee” sind lediglich Fragmente übrig. Eines dieser Fragmente bildet die zentrale Achse der Stadt und hat den Charakter einer Gracht. Dicht an den Häusern vorbei verläuft die Straße. Die Gärten befinden sich auf der anderen Straßenseite, auf der Seite der “Ee. Diese ans Wasser grenzenden Gärten, die auch "bleken" oder "overtuinen" genannt werden, gehören zu den an den Grachten befindlichen Häusern. Diese wurden früher genutzt, um die Wäsche zu bleichen.